Sind Kajaks kipplig?
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Stell dir mal vor, du stehst am Ufer, die Sonne glitzert schon übers Wasser und auf einmal schaust du dir das Kajak an und denkst mit Kribbeln im Bauch: Das Boot wirkt so schmal und zerbrechlich. „Was, wenn ich mich nur einmal kurz bewege und sofort im Wasser lande?“ Diese Sorge vorm Kippeln ist der größte Bremsklotz für Einsteiger.
Wir haben bei der Entwicklung unserer VIK Faltkajak Serie genau ermittelt, wie breit das faltbare Kajak sein muss, um auch sicher für Kajak Anfänger*innen zu sein.
Darum, kannst du uns vertrauen:
Wir entwickeln seit 2018 Faltkajaks
Du willst mehr erfahren? Lies hier mehr darüber
Inhalte
Viele Kajak Anfänger*innen glauben, ein Kajak oder Faltboot sei grundsätzlich eine kippelige Angelegenheit. Doch das stimmt so nicht. Ob ein Kajak oder Kanu kentert, liegt an der Bauweise und an deiner eigenen Körperhaltung bzw. Körperspannung.
Eine goldene Regel lautet: „Es gibt kein wackeliges Kajak, es gibt nur wackelige Hüften“. Das klingt erstmal hart, ist aber die Antwort der Frage, ob man mit einem Kajak leicht umkippen kann.
Wusstest du schon?
Wenn es darum geht ein stabiles Kajak für Anfänger*innen zu empfehlen, solltest du darauf achten, ein Kajak oder ein Faltboot zu kaufen, welches zwischen 65 und 75 cm breit ist. Das bietet das perfekte Gleichgewicht aus Sicherheit und Geschwindigkeit.
Unser faltbares Kajak VIK 3.8 ULTRA ist mit 70 cm Breite im Kajak Rumpf genau in diesem Bereich entwickelt. So bieten wir auch Kajak Anfänger*innen ein Faltkajak, dass die beim Kajakfahren die Angst vorm Kentern nimmt und gleichzeitig stabil und sicher übers Wasser gleitet.
Unsere Faltkajak Empfehlung für Anfänger
Das Prinzip: Je weiter unten du im Rumpf des Kajaks sitzt, desto stabiler liegt es im Wasser.
Bei unserer Entwicklung der faltbaren Kajaks der VIK Serie achten wir darauf, dass du am Boden des Faltkajaks sitzt, um die minimalste Möglichkeit vom Kippeln zu erzeugen.
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→Faltboot "Made in Germany": Warum Qualität den Unterschied macht.
"Wacklige und kipplige Kajaks gibt es nicht. Nur unruhige Paddler*innen."
Um zu verstehen, wie du mit einem Faltkajak sicher unterwegs bist, solltest du den Unterschied zwischen zwei Stabilitätsarten kennen.
Die Primärstabilität (Anfangsstabilität) beschreibt, wie stabil ein Kajak in aufrechter Position im ruhigen Wasser liegt und unterscheidet, ob ein Kajak kipplig ist.
Das Boot liegt "wie ein Brett" im Wasser und wackelt kaum. Ideal für Anfänger oder Angler, die eine stabile Plattform brauchen (z. B. breite Angelkajaks oder das 1er Faltkajak VIK 3.8 ULTRA).
Das Boot fühlt sich vielleicht wackelig und kippelig an, kann aber durch Körperspannung reguliert werden.
Daraus kann geschlossen werden, dass ein breites Kajak oder Faltkajak mit flachem Boden eine enorme Primärstabilität aufweist. Es fühlt sich beim Einsteige ins Kajak fast so stabil wie ein Steg an. Das ist ideal für entspannte Touren auf Seen oder langsam fließenden Flüssen. Kajak Anfänger*innen profitieren besonders von stabilen Faltkajaks und vermeiden, dass das Kajak kentert.
VIK Faltkajaks für Anfänger*innen
Die Sekundärstabilität (Endstabilität) beschreibt, wie stabil ein Kajak liegt, wenn es gekantet (auf die Seite gelegt) wird oder sich in unruhigem Wasser z.B. starke Wellen befindet. Kurz gesagt, wenn das Boot bereits in Schräglage gerät und es so aussieht, als würde das Kajak umkippen. Wie sicher ein Faltboot ist, entscheidet, wie sich das Boot in dieser Position abfängt.
Das Kajak (z.B. Seekajaks) lässt sich weit kanten, ohne zu kentern. Ein spürbarer Widerstand fängt dich ab und ist besonders wichtig bei Wellengang. Das Boot lehnt sich quasi gegen das Wasser, statt umzukippen.Das Kajak kippt schnell um, sobald es eine bestimmte Schräglage erreicht.
Kajaks mit sehr hoher Primärstabilität haben oftmals eine geringere Sekundärstabilität. Umgekehrt bieten schmalere Boote (z.B. Seekajaks oder Surfskis) geringere Anfangsstabilität, aber eine hohe Endstabilität.
Die Form deines Kajaks ist der wichtigste Faktor für dein Sicherheitsgefühl. Unsere VIK Faltkajaks haben wir uns für eine Mischvariante entschieden, um Kajak Anfänger*innen ein sicheres Paddel Erlebnis zu bieten, ohne dabei auf Komfort, Schnelligkeit und Ästhetik zu verzichten.
Lang und schmal: Seekajaks wirken oft sehr lang und schmal im Verhältnis zueinander. Die Breite liegt zwischen 51 und 58 Zentimeter und die Länge zwischen 450 und 540 Zentimeter. Dadurch schneiden sie förmlich durchs Wasser und sind mit einem Paddelschlag schnell unterwegs. Aber Achtung für Kajak Anfänger*innen geboten: Für Ungeübte fühlen sich Seekajaks deutlich nervöser an.
Ein flacher Kajak Rumpf bietet dir maximale Sicherheit gegen das erste Kippeln. Ein V-förmiger Rumpf hingegen sorgt für eine bessere Spurtreue. Unsere VIK Faltkajak Rümpfe haben wir diese Formen miteinander kombiniert. Unsere faltbaren Kajak-Hohlkammerplatten entwickelten einen flachen Kajak-Rumpf, der durch die faltbaren Kajak-Spitzen in eine V-Form übergeht. Dadurch bleibt das Faltkajak einerseits spurtreu (geradlinig) und sorgt andererseits für eine stabile Festigkeit, die dem Kajak Anfänger*innen beim Kajakfahren die Angst vorm Kentern nimmt und ein schwammiges Fahrverhalten, wie bei vielen Schlauchbooten, verhindert.
"Hin- und her, ist gar nicht schwer."
Setz dich in dein Boot (am besten in flachem Wasser am Ufer). Greife die Kanten oder halte dein Paddel quer. Versuche nun, nur mit deiner Hüfte das Boot rhythmisch von links nach rechts zu schaukeln. Dein Oberkörper bleibt dabei kerzengerade wie ein Mast. Du wirst merken: Das Boot kann weit schwanken, ohne dass du das Gleichgewicht verlierst.
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Für den Start ist ein Boot mit hoher Primärstabilität die beste Wahl für dich als Kajak Anfänger*innen. Ein Faltkajak aus Hohlkammerplatten ist steifer als ein aufblasbares Boot. Das gibt dir ein Fahrgefühl wie in einem festen Boot.
Viele Schlauchkajaks wirken durch den hohen Luftdruck zwar stabil, sind aber bei Wind sehr anfällig. Ein Faltkajak aus festen Platten liegt durch die klare Kantenführung viel ruhiger im Wasser.
Luftboote scheinen auf den ersten Blick agil und die kostengünstigere Wahl. Aber sie sind extrem windanfällig. Schon die kleinste Brise bringt das Schlauchboot in horizontale Hin- und Her-Bewegung. Ein faltbares Kajak wie das VIK ist leicht und dennoch nicht windanfällig. Für den Start sind ruhige Gewässer wie der Spreewald ideal.
Falls du selber testen willst, ob ein VIK Faltkajak zu dir passt, buche dir einen Termin hier bei uns in Berlin und erlebe die VIK Experience im persönlichen Termin.
Nein, solange du auf ruhigen Gewässern startest und eine Schwimmweste trägst. Mit dem richtigen Boot oder Faltkajak ist es so sicher wie Radfahren auf einem Feldweg.
Durch das robuste Außen-Material (Cordura® Stoff) der Hohlkammerplatten und die Breite ist es sehr stabil. Das VIK 3.8 ULTRA eignet sich hervorragend für ruhige Flüsse und leichte Strömungen.
Ja, das ist möglich. Aber durch die Länge des VIK 5.0 PRO (unser Zweier) hast du mehr Angriffsfläche für Wind, wenn du alleine paddelst und ohne Gepäck unterwegs bist. Für kurze spontane Solo-Touren ist das VIK 3.8 ULTRA die agilere Wahl. Beide VIK Faltboote sind nicht kipplig und weisen eine hervorragende Primärstabilität auf.
Grundsätzlich bist du in den VIK Faltkajaks sehr sicher vor dem kippen. Falls es dich trifft, bewahre Ruhe. Du kannst zum Rand schwimmen und dir Hilfe holen. Die VIK Kajaks sinken nicht, da das Material selbst für Auftrieb sorgt. du kannst sie problemlos als Schwimmhilfe nutzen.